Das Hermannsdenkmal


Das Hermannsdenkmal

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Frank Huismann, Michael Zelle, Das Hermannsdenkmal. Daten, Fakten, Hintergründe (2008). 127 Seiten, 83 Photos, flexibler Einband. ISBN 978-3-932610-39-4.

Seit seiner Einweihung im Jahre 1875 zieht das Hermannsdenkmal auf der Grotenburg bei Detmold Jahr für Jahr Tausende von Besuchern in seinen Bann. Weithin sichtbar, gelegen in einer wunderschönen Landschaft, ist dieses Denkmal über die Jahre hinweg zu einem Symbol des Landes Lippe geworden.

Am Tage seiner Fertigstellung verwirklichte sich für Ernst von Bandel, den Initiator und Erbauer des Denkmals, ein Lebenstraum. Über Jahrzehnte hinweg, häufig kurz vor dem Scheitern, hatte er für seine Idee gekämpft und sich am Ende durchgesetzt.

Das Hermannsdenkmal gehört in eine Reihe von Denkmälern, die im Zuge der nationalstaatlichen Begeisterung des 19. Jahrhunderts in einigen Ländern Europas errichtet worden sind. So in Frankreich das Denkmal für den gallischen Fürsten Vercingetorix oder in England für die Königin Boudica. Allen drei Personen gemeinsam war ihr Widerstand gegen die fremden römischen Eroberer. Letztendlich ist lediglich Arminius, Hermann, mit seinem Sieg über die Armee des Varus im Jahre 9 n. Chr. erfolgreich geblieben. Bis heute ist nicht abschließend geklärt, wo sich diese römische Niederlage ereignet hat. Doch zu Zeiten Ernst von Bandels galt es als sicher, dass dieser Ort im Umkreis der Grotenburg zu suchen sei.

Dieser neue Führer soll nicht nur das Hermannsdenkmal vorstellen, sondern auch die Hintergründe seiner Erbauung und die damit verbundenen historischen Ereignisse erläutern. Das umfangreiche Bildmaterial soll bei der späteren Lektüre an einen schönen Tag am Hermannsdenkmal erinnern.

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