Der Dynastiewechsel von 751


Der Dynastiewechsel von 751

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Matthias Becher - Jörg Jarnut, Der Dynastiewechsel von 751. Vorgeschichte, Legitimationsstrategien und Erinnerung (2004). 381 Seiten, fester Einband.

Im Jahr 2001 jährte sich die Königserhebung Pippins des Jüngeren zum zwölfhundertfünfzigsten Mal. Der Dynastiewechsel von den Merowingern zu den Karolingern im Jahre 751 ist ein entscheidender Wendepunkt der fränkischen und europäischen Geschichte. Das damals begründete geistliche Bündnis der Karolinger mit dem Papsttum hatte für die abendländische Geschichte weitreichende Folgen und bestimmte das Verhältnis von geistlicher und weltlicher Gewalt bis weit in die Neuzeit hinein.

Der Dynastiewechsel von 751 und die Verchristlichung des Herrscheramtes sind ohne die enge Anbindung an das Papsttum kaum vorstellbar. Darauf deutet nicht nur die von Pippin und Karlmann zusammen mit Bonifatius vorangetriebene Kirchenreform hin sondern vor allem Pippins Anfrage an Papst Zacharias, ob es nicht besser sei, daß derjenige König sei, der auch tatsächlich die königliche Gewalt innehabe. Die Antwort des unter großem langobardischen Druck stehenden Papstes fiel wie gewünscht aus. Die Salbung war nach weitgehend unbestrittener Auffassung ein neues Element der Königserhebung und sollte das karolingische Königtum als von Gott gewollt legitimieren.

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