Kapitelle des Mittelalters


Kapitelle des Mittelalters

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Uwe Lobbedey, Kapitelle des Mittelalters. Ein Leitfaden. Mit Beiträgen von Elisabeth Bömken, Ulrike Brandt, Christine Döpke, Heike Externbrink, Christina Müther, Natalie Neuhaus, Roya Piontek, Sara Snowadsky (2004). 112 Seiten, 126 Abbildungen, Klebebindung, flexibler Einband.

Kapitelle sind nicht nur ein besonderer Schmuck vieler mittelalterlicher Bauwerke, sie sind auch ein wichtiges Hilfsmittel zu ihrer Datierung. Es ist aber nicht leicht, einen Überblick über die Vielfalt der Formen und ihre Entwicklung im Laufe der Jahrhunderte zu gewinnen. Daher soll mit dieser Sammlung von charakteristischen Beispielen den Freunden mittelalterlicher Baukunst und den Studierenden ein Leitfaden durch zwölf Jahrhunderte Kapitellkunst an die Hand gegeben werden.

Ausgangspunkt sind die klassischen antiken Kapitelltypen, die die Grundlage für einen großen Teil der mittelalterlichen Kapitellskulptur bilden. Über die spätantiken und byzantinischen Bauten wurden grundlegende antike Gestaltungselemente in die merowingische und karolingische Baukunst vermittelt. Neben diesen tritt um die Jahrtausendwende das Würfelkapitell als eine die romanische Bauskulptur prägende Grundform auf. Unendliche Variationen von stereometrischen Elementen, pflanzlichem und figürlichem Dekor machen den Reiz der romanischen Kapitellkunst aus. An gotischen Kelchkapitellen sind Höchstleistungen naturalistischer Blattwiedergabe ebenso wie dekorative Stilisierungen zu bewundern.

Zum ersten Mal seit etwa 70 Jahren wird wieder ein Abriß der Kapitellentwicklung des ganzen Mittelalters auf wissenschaftlicher Grundlage gegeben. Zahlreiche Literaturangaben führen den näher Interessierten an die Fachdiskussion heran.

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